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Wie Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen können

Wollen Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen und sich das Geld für den Makler sparen? Mit diesen einfachen Tipps erfahren Sie in wenigen Minuten, wie es Ihnen gelingt.

Recherchen und Analysen

Um das eigene Haus, die Wohnung oder eine Gewerbefläche ansprechend vermarkten zu können, sollten Sie Ihre Immobilie natürlich selbst sehr gut kennen. Dabei sollten Sie über alle Fragen Bescheid wissen, die auch für die potenziellen Kunden interessant sind. Diese Fragen lauten beispielsweise: Wann wurde das Objekt gebaut? In welchem Zustand befindet es sich und wo besteht Renovierungsbedarf? Welche Investitionen wurden getätigt? All dies zu wissen gibt Ihnen die Möglichkeit, erste Preiseinschätzungen durchzuführen und bei Anzeigen und anderen Marketingkanälen die wichtigsten Informationen bereitzuhaben. Von noch größerer Bedeutung für den Marktwert ist allerdings die Lage. Dies mag für Laien vielleicht abschreckend wirken, da hier anscheinend das Wissen von Experten gefragt ist, doch Sie können mit einfachen Mitteln einen guten Marktwert selbst ermitteln. Im Internet lassen sich über Portale wie ImmobilienScout24 Objekte in der Region anzeigen. Wenn Sie ähnliche Objekte wie Ihr eigenes finden, haben Sie einen gleichermaßen angemessenen und konkreten Anhaltspunkt für den marktgerechten Wert Ihrer Immobilie. Falls Sie kein passendes Objekt in der Nähe finden sollten, können Sie über das Bewertungstool von ImmobilienScout24 ohne teuren Sachverständigen in kürzester Zeit eine Einschätzung erhalten.

Sorgen Sie für einen guten Eindruck

Ihre Immobilie sollte idealerweise in einem optimalen Zustand sein. Auch wenn gestalterische Freiräume für manche Käufer interessant sein können, ist eine einwandfreie Sauberkeit, funktionierende Leitungen und die Reparatur von größeren Schäden als selbstverständlich anzusehen. Dies macht die Immobilie nicht nur für das Marketing attraktiver, sondern stellt auch eine möglichst angenehme Atmosphäre beim Besichtigungstermin sicher. Nachweislich bringen Ihnen die kleinen Schönheitskorrekturen einen bis zu 15 % besseren Preis, weswegen sich der Aufwand auch rein finanziell für Sie lohnt.

Das passende Marketing

Um Ihre Chancen für ein gutes Geschäft zu maximieren, sollten Sie auf mehrere Marketingkanäle setzen. Anzeigen im Internet gehören da ebenso dazu wie Zeitungsanzeigen und ein ansprechendes Verkaufsschild. Vielfalt ist bei der Bewerbung online ebenso wichtig. Beschränken Sie sich nicht auf ein Portal und bedenken Sie bei der Buchung der Anzeige, dass der ganze Prozess zum Verkauf drei bis sechs Monate dauern kann. Inhaltlich sind schöne Bilder und ein prägnantes Exposé wichtig für die Vermarktung. Mit den passenden Fotos zeigen Sie das Objekt von der schönsten Seite, ohne die Realität zu verfälschen. Achten Sie dabei darauf, dass sowohl von Außen als auch Innen ein stimmiger und ansprechender Eindruck erzeugt wird. Erwähnenswerte Extras der Immobilie wie eine integrierte Sauna dürfen hier ebenfalls nicht fehlen. Beim Exposé beachten Sie ebenfalls die Besonderheiten Ihrer Immobilie und fokussieren sich auf eine knappe, positive Präsentation.

Lesetipp: Übergabeprotokoll beim Immobilienverkauf u. Vermietung

Beachten Sie die Formalitäten

Um Käufern und Verkäufern eine transparente Abwicklung zu ermöglichen, ist die Immobilienvermittlung ein abgesicherter und etwas längerer Prozess. Sie sollten alle nötigen Formalitäten im Vorfeld vorbereiten, damit Sie die Zeit bis zur endgültigen Verkaufsabwicklung optimal nutzen können. Stellen Sie im Vorfeld den Grundbuchauszug, die Flurkarte, Grundriss, alle letzten Abrechnungen, Wohnflächenberechnungen und Nachweise über Ihre Investition zusammen. Sollte ein potenzieller Käufer vorhanden sein, ist es außerdem rechtlich völlig legitim, wenn Sie weiter werben. Sie können noch nicht wissen, ob der Interessent es sich doch nicht anders überlegt oder wirklich zahlungsfähig ist. Außerdem haben Sie bei mehreren potentiellen Käufern die Möglichkeit, das bestmögliche Geschäft für sich auszuwählen. Die Zeit zum notariellen Termin müssen Sie auf diese Weise nicht ungenutzt verstreichen lassen. Bevor es zum Kauf kommt, lassen Sie sich vom Käufer einen endgültigen Finanzierungsnachweis und zur Sicherheit eventuell auch eine Bürgschaft vorweisen, falls es doch zur Zahlungsunfähigkeit kommen sollte.

Lesetipp: Bieterverfahren – Der Markt bestimmt den Preis

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