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Gewerbeimmobilien auf dem Markt

Was sollten Sie wissen? Erfahren Sie hier in nur wenigen Minuten mehr dazu.

Was sind Gewerbeimmobilien?

Alle Immobilen, die nicht zum Zwecke des Wohnens dienen, sondern wirtschaftlich genutzt werden, sind in der Regel Gewerbeimmobilen. Hierzu zählen unter anderem Restaurants, Apotheken, Einzelhandelsgeschäfte, Büros, Arztpraxen, aber auch Lagerhallen, Produktionsstätten und viele weitere. All diese Räumlichkeiten können in zwei verschiedenen Zuständen vermietet werden. Befindet sich gegenwärtig kein Gewerbe darin, ist die Immobilie also nicht vermietet, wird sie frei verkauft. Allerdings ist es nicht nur möglich, sondern auch ratsam, Ihre Gewerbeimmobilien im vermieteten Zustand zu verkaufen. Leerstehende Gewerbeimmobilien erzielen auf dem Markt meist deutlich niedrigere Preise, oder finden keinen Käufer, da nur wenige Unternehmen selbst eine Immobilie erwerben und sich lieber einmieten. Im Umkehrschluss wecken freie Gewerbeimmobilien bei Käufern Argwohn, denn sie befürchten, dass diese nur zu niedrigen Preisen vermietet werden kann.

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Woraus ergibt sich der Wert Ihrer Immobilie?

Ist Ihre Immobile gewerblich vermietet, kann die Dauer dieses Gewerbemietvertrags ein entscheidender Faktor für die Höhe des erzielten Verkaufserlös sein. Potentielle Käufer legen großen Wert darauf eine Immobilie zu erwerben, die konstant vermietet und nicht von Leerstand bedroht ist. Ein noch mehrere Jahre gültiger Gewerbemietvertrag ist für den Käufer somit ein Garant für Ertragssicherheit, da jene Mietverträge kaum einseitig durch den Mieter aufgekündigt werden können.

Weiterhin spielen die Faktoren Lage und Zustand der Gewerbeimmobilien eine wichtige Rolle. Je besser die Lage, desto wahrscheinlicher ist eine konstante Vermietung und somit der Umsatz. Aber auch der Zustand ist von Bedeutung. Handelt es sich um ein neueres Gebäude, in dem keine Mängel zu finden sind, ist der zu erwartende Verkaufspreis deutlich höher, als wenn bereits Verschleiß oder Baumängel aufgetreten sind, die der Käufer beheben muss. Außerdem gilt es die Unterhaltskosten zu berücksichtigen, die den Gewinn des Käufers schmälern.

Wie Sie Gewerbeimmobilien verkaufen

Zunächst sollten Sie beachten, dass die Nutzungsmöglichkeiten ihrer Immobilie begrenzt sind. Dementsprechend sollten Sie den Teilmarkt prüfen, dem Ihre Immobilie zuzuordnen ist. Wenn Sie beispielsweise eine gastronomische Fläche veräußern möchten, lässt sich diese Immobilie höchstwahrscheinlich nur für diesen Zweck nutzen. Folglich stellen sich branchenspezifische Fragen, in Bezug auf die Lage, den Unterhalt, die Ausstattung, etc., die nur innerhalb des Teilmarkts vergleichbar sind.

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Lohnt es sich einen Makler zu engagieren?

Je spezifischer der Teilmarkt für Gewerbeimmobilien ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein fachkundiger Makler Ihnen große Vorteile bietet. Im besten Fall kennt er nicht nur den Markt, sondern hat auch die nötigen Beziehungen, um Sie mit geeigneten Käufern in Kontakt zu bringen. Insbesondere, wenn Sie selbst sich auf dem Markt nicht sehr gut auskennen, beziehungsweise keinen geeigneten Käufer an der Hand haben, ist es äußerst empfehlenswert einen erfahrenen Makler zur Rate zu ziehen.

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