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Der Bedarfsausweis

Wissen Sie, was die Besonderheiten des Bedarfsausweises sind? Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr, es dauert nur wenige Minuten.

Was genau versteht man unter einem Bedarfsausweis?

Bei dem Bedarfsausweis handelt es sich um eine ausführlichere Form des Energieausweises. Der Bedarfsausweis wird im Vergleich zum Verbrauchsausweis anhand von verschiedenen Komponenten einer Immobilie, wie zum Beispiel der Gebäudetechnik, Fenster und den Dämmungen erstellt und beruht nicht auf dem tatsächlichen Verbrauch der Immobilie. Es ist also der theoretische Energiebedarf eines Hauses.

Wer braucht einen solchen Energieausweis?

Einen Bedarfsausweis benötigt jeder Eigentümer einer Immobilie, der diese entweder verkaufen oder vermieten möchte. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wie zum Beispiel Baudenkmale. Diese sind jedoch eine Seltenheit. Einen Bedarfsausweis zu bekommen ist immer möglich, allerdings kostet er deutlich mehr als ein Verbrauchsausweis. Dieser Energieausweis ist somit vor allem dann sinnvoll, wenn man noch nicht über genügend Abrechnungsperioden verfügt, um den mittleren Energieverbrauch der Immobilie zu bestimmen. In den meisten Fällen ist der günstigere Verbrauchsausweis die bessere Alternative.

Von wem wird der Energieausweis ausgestellt?

Um einen Energieausweis zu erlangen ist stets ein zertifizierter Fachmann notwendig. Alternativ kann auch ein Portal im Internet genutzt werden, das die Erstellung eines Bedarfsausweises anbietet. Sie dürfen sich den Energieausweis unter keinen Umständen selbst ausstellen, dies muss immer von einer unbeteiligten Partei geschehen. Fachleute, die Ihnen einen Bedarfsausweis ausstellen können, sind unter anderem Schornsteinfeger, Architekten, Energieberater und Bauingenieure. Kontaktieren Sie einen solchen Fachmann und lassen Sie sich einen Energieausweis für Ihre Immobilie ausstellen.

Was steht in einem solchen Ausweis?

Für den Energieausweis gibt es nur ein Formular mit fünf Seiten. Dies enthält verschiedene leere Felder, die je nach Art des beantragten Ausweises ausgefüllt werden. Für den Bedarfsausweis ist die zweite Seite des Energiepasses wichtig. Diese ist unter dem Titel „Berechneter Energiebedarf des Gebäudes“ zu finden. Dort kann man anhand der Farbskala verschiedene Werte des Energieverbrauchs erkennen. Es ist sowohl der Endbedarf an Energie als auch der Bedarf an Primärenergie des Gebäudes ersichtlich. Es sind ebenfalls Pflichtangaben für eine Anzeige zur Vermietung oder zum Verkauf des Objektes zu entnehmen. Dank der aufgeführten Farbskala fällt ein Vergleich des Verbrauchs mit anderen Gebäuden sehr leicht. So können Sie erkennen, ob Ihr Objekt zu den sparsameren gehört oder nicht. Falls Sie ein neues Haus bauen möchten sollten Sie beachten, dass Neubauten zu einem bestimmten Anteil mit erneuerbaren Energien versorgt werden müssen. Für Besitzer älterer Objekte bedeutet dies, dass sie entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel Dämmungen, vornehmen müssen.

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