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2018-10-29

5 Fehler, die Sie beim Verkauf einer Immobilie vermeiden sollten

Von W4 Immobilien

Einfach mal schnell ein Haus verkaufen ist nicht drin. Dazu braucht es schon etwas Zeit, Know-how und vor allem Vorbereitung. Diese 5 Fehler sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, wenn es um den Verkauf Ihrer Immobile geht.

Fehler 1: Der Wert der Immobilie wird falsch eingeschätzt
Selbstverständlich möchten Sie beim Verkauf Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung den bestmöglichen Preis erzielen und keinesfalls unter Wert an den Markt gehen. Diese Angst der Verkäufer, ein unbeabsichtigtes „Schnäppchen“ zu inserieren, führt allerdings häufig dazu, dass Immobilien mit völlig überzogenen Preisangeboten präsentiert werden. Das schreckt potentielle Käufer ab und wirkt hochgradig unseriös. Ein realistischer, der angebotenen Immobilie angemessener Preis, kann zum wichtigen Verkaufstrigger werden. Allerdings ist die richtige Bewertung einer Immobilie nicht trivial. Besser, Sie holen sich dafür professionelle Hilfe und lassen Ihr Wohneigentum von einem entsprechenden Experten bewerten.

Fehler 2: Die Immobilie wird schlecht präsentiert
Schon Henry Ford wusste: „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ Es lohnt sich, ein bisschen zu investieren, wenn es um die Präsentation der eigenen Immobilie geht. Ein ansprechendes Exposé ist dabei genauso wichtig wie eine zielgerichtete Platzierung in den gängigen Immobilienportalen. Dazu gehört auch die vollständige und professionell verfasste Beschreibung sowie ausdrucksstarkes Bildmaterial.

Fehler 3: Der Verkäufer ist nicht verhandlungsbereit
Natürlich lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen! Aber ganz ohne zuvor kalkulierten Spielraum unterhalb ihres angegebenen Verkaufspreises sollten Sie nicht ins Gespräch mit potentiellen Käufern gehen. Es muss nicht unbedingt wie auf dem Basar zugehen, aber etwas verhandeln gehört schon dazu. Umso wichtiger, dass Sie sich zuvor Gedanken darüber machen, wie viel Sie bereit sind „nachzugeben“. Entwickeln Sie im Vorfeld eine sinnvolle Preisstrategie, dazu gehören auch stichhaltige Argumente – wie Lage, Infrastruktur oder bautechnische Besonderheiten –  die Ihre Preisvorstellungen untermauern.

Fehler 4: Der eigene Aufwand wird völlig unterschätzt
Als Verkäufer müssen Sie für alle Fälle bestens vorbereitet sein. Zum Beispiel wenn es um die Besichtigungstermine geht. Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über mögliche Fragen zum Haus oder zur Wohnung, sodass Sie immer die richtigen Antworten parat haben. Zur Vorbereitung gehört es auch, alle wichtigen Unterlagen und Dokumente zur Immobilie rechtzeitig anzufordern. Auch Ihren finanziellen Aufwand sollten Sie nicht unterschätzen: Haben Sie die Vermarkungskosten, die Kosten für den Energieausweis und andere Unterlagen sowie möglicherweise die Kosten für ein Wertgutachten im Kalkül. Machen Sie sich im Vorfeld realistische Gedanken über Zeit- und Geldaufwand Ihres Vorhabens, so dass Sie im Verkaufsprozess nicht überrascht werden. Auch hier kann die Zusammenarbeit mit einem professionellen Immobilienexperten für spürbare Entlastung sorgen.

Fehler 5: Die Solvenz des Käufers wird nicht überprüft
Zögern Sie nicht, bei echtem Käuferinteresse diesen auch frühzeitig nach einer Bonitätsauskunft zu fragen. Das ist völlig legitim. Ansonsten kann es gut sein, dass sie viel Zeit in die Verhandlung mit Interessenten investieren, die sich die Immobilie letztendlich gar nicht leisten können. Falls die Finanzierung nach Abschluss des Kaufvertrages doch nicht zu Stande kommt, steht für Sie eine ärgerliche Rückabwicklung an, die zusätzlich Zeit und Geld kostet. Ein formloses Schreiben von der Bank, dass die Zahlungsfähigkeit des Käufers bestätigt, ist in der Regel kein Problem – es muss aber schon im Verhandlungsprozess angesprochen bzw. angefordert werden.